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Umfrage: Campermobilisten lieben Komfort

Eine neue Umfrage zeigt: Camper haben ihre Leidenschaft für Wohnwagen geerbt. Selbst viele junge Camper hätten gerne ein eigenes Wohnmobil. Auch digitale Tools sind zunehmend relevant.

Die Leidenschaft für einen Urlaub im Wohnwagen oder Wohnmobil wird in der Familie vererbt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die forsa im Auftrag von S-Kreditpartner, dem Finanzpartner der Caravan-Branche, durchgeführt hat. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) sagt, dass er schon als Kind mit seiner Familie im Wohnwagen oder im Wohnmobil auf Reisen war. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 73 Prozent. Jeder Dritte, der schon einmal mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen Urlaub gemacht hat, besitzt ein eigenes Gefährt. Die Hälfte der Camper, die kein eigenes Freizeitmobil haben, träumt davon, gerade in jungen Jahren: 63 Prozent der Befragten unter 30 Jahren hätte gerne einen eigenen Wohnwagen oder ein eigenes Wohnmobil oder denkt aktuell über den Kauf nach.

„Caravaning boomt“, sagt Jan Welsch, Geschäftsführer von S-Kreditpartner. „Seit 2009 hat sich der Umsatz der Caravan-Branche verdoppelt. Auch viele junge Leute haben die Leidenschaft für sich entdeckt. Der Markt wächst und verjüngt sich.“ Seit 35 Jahren unterstützen S-Kreditpartner und seine Vorgängerinstitutionen Händler bei der Einkaufsfinanzierung von Freizeitfahrzeugen, seit vielen Jahren auch in der Absatzfinanzierung an Endverbraucher.

Ohne Kredit platzt für jeden Sechsten der Traum vom eigenen Gefährt, zeigt jetzt die Umfrage: Für 16 Prozent der Befragten, die keinen eigenen Wohnwagen oder ein eigenes Wohnmobil besitzen, wäre ein Kredit für den Kauf absolut notwendig, für jeden Zehnten wäre er ein guter Anlass, um über den Kauf nachzudenken.

Wenn es darum geht, welche Ausstattung entscheidend ist, schlagen die inneren Werte die Optik: Besonderen Wert legen Camper bei einem Wohnwagen oder Wohnmobil auf den Komfort, die technische Ausstattung und einen geringen Kraftstoffverbrauch. Weniger wichtig ist ihnen laut Umfrage das Innendesign, die Schadstoffemission und das äußere Erscheinungsbild.

Danach gefragt, ob sie sich vorstellen können mit einem selbstfahrenden Wohnmobil in den Urlaub zu fahren, sagen bereits 38 Prozent ja, bei Männern und unter 30-Jährigen ist es sogar knapp die Hälfte. „Die Digitalisierung spielt auch in der Caravan-Branche eine immer wichtigere Rolle“, so Welsch. Wie die aktuelle Umfrage zeigt, wünscht sich bereits jeder Zweite (53 Prozent) einen WLAN-Hotspot im Freizeitmobil. Eine smarte Überwachung finden 39 Prozent wichtig, bei den über 60-Jährigen sind es sogar mehr (45 Prozent). Eine smarte Steuerung von Licht, Heizung oder Klimaanlage per Smartphone wünschen sich 16 Prozent, bei den unter 30-Jährigen sogar 21 Prozent. Alexa und Siri haben allerdings aktuell noch keinen Platz im Wohnwagen oder Wohnmobil: Nur 7 Prozent sehen in integrierten digitalen Assistenten ein wichtiges Ausstattungsmerkmal – unabhängig vom Alter.

Im Auftrag von S-Kreditpartner hat forsa im August eine repräsentative Befragung zum Thema „Caravan“ durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchung wurden bundesweit insgesamt 1.000 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Personen ab 18 Jahren befragt, die schon einmal mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen Urlaub gemacht haben. Anlass für die Umfrage ist der diesjährige Caravan Salon, die weltweit größte Messe für Reisemobile, Caravans, Camping und mobile Freizeit, die vom 25. August bis zum 2. September in Düsseldorf stattfindet.

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